Euer Gastgeber, Alexander Riehn

Ein ehemaliger Hotelier, der seit 1992 seinen Enthusiasmus für Whisky und Schottland auf Expertenniveau ausgebaut hat und sein Wissen seit mittlerweile 29 Jahren gerne mit Anderen teilt: That‘s me!

Begonnen hat alles für mich mit einer Flasche Highland Park 12yo, die mir meine Eltern damals von einer Schottlandreise mitgebracht hatten. Völlig unbedarft in Spirituosen befand ich damals, dass der Tropfen durchaus wohlschmeckend ist. Einige Wochen später  bekam ich auf einer Veranstaltung einen Maker’s Mark zu trinken, der mir ebenfalls recht zugänglich erschien, aber so völlig anders schmeckte. Da auf beiden Flaschen „Whisky“ (ja, ohne e) stand, machte ich mich an die Arbeit herauszufinden, warum der charakterliche Unterschied so riesengroß ist. Warum dies so ist, weiß ich schon lange, aber die Geschichte ließ mich nicht los. Ich reiste, recherchierte, probierte (was ich auch heute noch tue) und entschied, dass Whisky, meist ohne e, mein Getränk ist.
Es kamen das intensive Studium der schottischen Geschichte dazu, Praktika in Schottland, u.a. in einer Distillery auf der Insel Islay, Gasthörerbesuche an der Universitiy of Glasgow, unzählige Verkostungen von Whisky aus aller Herren Länder, die Lektüre einschlägiger Fachbücher aus der schottischen Whiskyindustrie, immer wieder whiskyhaltige Reisen nach Schottland und interessante Pub-Gespräche an den Abenden mit Dorfbewohnern und Mitarbeitern der Distilleries. Seit den ersten Gesprächen weiß ich auch: der Stillman weiß am Meisten …. Mittlerweile habe ich auch den Brennerkurs an der Universität Hohenheim besucht, um die Perspektive der deutschen Whiskybrenner besser zu verstehen.
Über 20 Jahre lang habe ich den Beruf mit meiner großen Passion verbunden und in den jeweiligen von mir geleiteten Hotels Tastings, Seminare und Dinners für Firmen angeboten sowie Servicemannschaften, Barkeeper und Sommeliers geschult.

2018 habe ich beschlossen, mein angesammeltes Wissen noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Die WhiskyConsult wurde gegründet. Ich war viel in Hotels und Restaurants im Bundesgebiet und Österreich unterwegs (in Schottland und Irland natürlich auch) und habe Tastings, Whisky Dinners, Kamingespräche und Schulungen durchgeführt. Dann hat das Schicksal mich ziemlich eindeutig zur Umsetzung eines lang gehegten Traums gedrängt.

The Dram Shop war geboren. So here I am!